1771

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Quellen zur Agrarkrise in Schaumburg-Lippe 1771


Inhaltsverzeichnis

1771 November 7., Verordnung, Verhüthung eines Kornmangels betreffend [gekürzt]

Schaumburg-Lippische Landesverordnungen II, Bückeburg 1805, S. 500-503.

„Von Gottes Gnaden, Wir Wilhelm, regierender Graf zu Schaumburg, edler Herr und Graf zur Lippe und Sternberg etc.

Die zu rechter Zeit angewendete Mittel haben unter Gottes Seegen die Wirckung gehabt, daß Unser Land und Unterthanen von dem außerordentlichen Mangel an Korn und daraus entstandenen Calamitäten1, welche so viele Länder in Deutschland dieses Jahr betroffen, verschonet geblieben.

Damit aber auch in Zukunft aller Gefahr von dieser Art, so viel möglich, bey Zeiten vorgebauet werde, so finden Wir gut, folgendes [...] zum beständigen Gesetz zu verordnen. [...]

Es soll demnach [...] jährlich zu rechter Zeit in der Erndte eine Anzahl Probe-Frucht-Garben vom Felde, gegen Bezahlung nach dem Taxato dazu beeidigter der Sache verständiger Personen, ausgenommen werden, um daher zuverläßigen Unterricht zu erhalten, wie viel an ungedroschenen Früchten in denen Gebäuden, bey jedesmahliger Frucht-Aufnahme sich finde, worauf sodann alle Jahr zu vier verschiedenen Mahlen, als zu Michaelis, zu Weihnachten, vor Ostern, zu Trinitatis, der Vorrath, sowohl der ungedroschenen als gedroschenen Korn-Früchte [...] genau verzeichnet und aufgenommen werden soll, damit aus der jedesmahligen Vergleichung des Korn-Vorraths mit der Anzahl der Einwohner, und der zu derselben Erhaltung überhaupts nöthigen Consumtion4 allerley Frucht, Wir im Stand gesetzet werden, nach Beschaffenheit der Umstände das Gehörige bey Zeiten veranstalten zu lassen, damit kein einländischer Frucht-Mangel entstehe, zugleich aber auch der diesem Lande so wichtige Korn-Handel, so viel es der innere Unterhalt als das wesentlichste Object, erlauben wird, durch ohnzeitige oder ohnnöthige Einschränkung nicht gekräncket werde.

[...]

Damit diejenigen, welche zu eigener Consumtion Korn ankaufen, und besonders die Geringen, durch den hohen Preiß des Brodts und Bieres, nicht gedrückt werden, so sollen die zur einländischen Consumtion bestimmte Korn-Früchte niemahlen, woferne der Werth des Geldes selbsten sich nicht wesentlich und auf lange Dauer verändert, oder andere außerordentliche unerwartete Umstände eintreten, höher als

der Himbte Weißen zu 1 Rthlr. bis 1 Rthlr. 3 Mg. der Himbte Roggen zu 30 bis 33 G. der Himbte Gerste zu 19 bis 20 G.

hier im Lande verkauft werden, und es soll mit Ernst darauf gesehen werden, daß alles zur einländischen Consumtion Nöthige in vorhin gesetzten Preisen an Bäcker und Brauer, mit gehöriger Ordnung und nach billiger Repartition5 der Quantitäten auf die Verkäufer verabfolget werde.

Wir befehlen Unserer Regierungs-Conferenz, Policey-Commission, auch sämtlichen Beamten und Stadt-Obrigkeiten nochmahls, mit möglicher Aufmerksamkeit darauf zu halten, daß die wirksamsten Maaßregeln überall gehörigen Orts vorgekehret werden, damit alle Exportation, vorjetzo und künftig, so dieser Verordnung zuwider, gänzlich unterbleibe, allermaßen die Uebertreter mit angemessener Strafe ohnausbleiblich werden beleget werden. [...]

Geschehen Bückeburg den 7ten Novemb. 1771.

(L.S.) Wilhelm.“


1772 Februar 10., Regulativ wornach die Vollstreckung der Verordnung vom 7. Novbr. 1771 hinführo einzurichten ist

Schaumburg-Lippische Landesverordnungen II, Bückeburg 1805, S. 504-509.

§. 1.

Es sind fordersamst Listen, nach der in denen folgenden Paragraphen ertheilten Vorschrift, zu verfertigen, welche hiernächst jedes Jahr vor der Michaelisquartaligen Getraide-Aufnahme, damit der würkliche Beschlag für die desselben benöthigte [...] Classen hiesiger Landes-Einwohner, nach den so in folgenden bestimmt wird, so bald als möglich geschehen könne, genau nachzusehen, und nach denen sich ergebenden Veränderungen zu rectificiren sind.

§. 2.

Weil der Beschlag des Korn-Quanti, so nach der §. 3. gegebenen Anweisung jährlich geschehen soll, nur in Absicht ohnbemittelter Unterthanen geschieht, solche aber darin von einander in diesem Betrachte unterschieden sind, daß einige derselben sich die Brodt-Consumtion ganz, andere deren aber nur zum Theil, weil sie selbst etwas Korn erndten, für Geld anschaffen müssen; so sind selbige hiernach in zwey besondere Classen einzutheilen, bey deren ersterer nur das monathliche Brodt-Bedürfniß, bey deren leztern aber auch zugleich auf wie viele Monathe der Zukauf des Brodts oder Korns geschehen müsse, in denen Listen zu bemerken ist.

§. 3.

So viel wie zu der Brodt-Consumtion der Personen beider Classen erforderlich, wird an Roggen, vermöge einer Concurrenz pro rata des Ertrags der Ländereyen, von Erndte zu Erndte jedes Jahr, und nach befindenden Umständen 1/4 oder 1/5 darüber, bey denen mit Korn versehenen Unterthanen beschlagen, und bey selbigen oder an sonst bequemen Oertern aufbewahret, worüber das Verzeichniß bey der Regierungs-Conferenz jederzeit vorhanden seyn muß.

[...]

§. 9.

Zu denen vorbestimmten beyden Classen aber sind zu zählen:

1.) Unter-Officiers und Gemeine mit ihren Frauen und Kindern. [...]

2.) Herrschaftliche Bediente nebst den Ihrigen, welche unter 100 Rthlr. jährlichen Gehalts haben.

3.) Privat-Bediente und Gesinde, die für sich und die Ihrigen das Brodt bey ihren Herrschaften nicht bekommen.

4.) Alle diejenige nebst den Ihrigen, welche von piis corporibus unterhalten werden.

5.) Alle Taglöhner mit ihren Frauen und Kindern.

6.) Diejenige Handwerksleute mit den Ihrigen, welche bloß vom Handwerke leben, und damit so viel zu verdienen nicht vermögen, das erforderliche Brodt nach marktgängigen Preisen bezahlen zu können.

Bey andern, die zu diesen Classen gerechnet zu werden begehren, müssen Beamte und Magistrate die Umstände derselben, ob sie eine zahlreiche Familie haben, ob sie Unglücksfälle erlitten, ob sie alt, schwächlich, oder gebrechlich sind, wohl untersuchen und erwegen, damit die Classification denen Umständen derer Personen gemäß geschehe.

§. 10.

Diejenige die Korn bauen, und damit ihr Gewerbe treiben, behalten, nachdem jedwedens Quote zu dem §. 3. bemeldeten Korn-Quanto in Beschlag genommen seyn wird, in Ansehung des einländischen Kornhandels für marktgängige Preise, ganz ohnumschränkte Freyheit, auch wird die auswärtige Exportation nur alsdann eingeschränkt werden, wenn entweder aus der Ursache, daß die Korn-Inhabere von besonders theuren Preisen und guter Gelegenheit verleitet, sich von ihren Korn-Vorrathe übermäßig entblössen, oder durch andere Umstände die gegründete Besorgniß entstünde, daß das totale, zur inländischen Consumtion nöthige Quantum, Abbruch leiden mögte.

[...]

Bückeburg den 10. Februar 1772.

(L. S.) W i l h e l m .“


1772 September 29., Eingabe der Bewohner von Bergkirchen und Wölpinghau­sen, Grafschaft Schaumburg-Lippe, an den Landesherrn Graf Wilhelm mit der Bitte um die Gewährung eines Ausfuhrpasses, um ihr Getreide im Ausland verkaufen zu können.

StA. Bückeburg L 2 K18 b, Bl. 108 r/v.


„Durchlauchtigster Herr

Gnädigster Graf und Landes-Herr!

Ew. Durchlauchten werden wir hierdurch in tiefster Ehrfurcht vorzutragen gemüssiget, daß uns jüngsthin der Befehl geworden, die auf Michaeli5 dieses Jahrs fällige Herrschaftliche praestanda (=Abgaben) binnen denen nächsten Tage an die Amtsschreiberei zu Hagenburg ohnfehlbar zu entrichten: Wir sind aber nicht im Stande, die Bezahlung dieser Gefälle zu verfügen, wenn wir nicht zuvor etwas von unsern eingeerndteten Korn Früchten abgesetzet haben. Da sich nun hierzu vor der Hand innerhalb Landes keine gute Gelegenheit ereignet, um in so kurzer Zeit das erforderliche Geldquantum aufbringen zu können:

So flehen Ew. Durchlauchten wir hierdurch untertänigst an, Höchstdieselben wollen Gnädigst geruhen, uns zu Verkaufung einiger Kornfrüchte ausserhalb Landes einen Ausfuhr Pas in Hohen Gnaden erteilen zu lassen.

Die wir in tiefster Ehrfurcht ersterben

Ew Durchlauchten

untertänigste Knechte die Einwohner der Dorfschaften Bergkirchen und Wölpinghausen Supplicatum, d. 29ten Septbr. 1772 Wippermann.“

1774, August, 23., Bericht über das Dorf Lindhorst, Amt Hagenburg

STAB L 2 O 4, Bemerkung: Der Text ist teilweise sehr schlecht lesbar.

„1. Der Meyer Hitzemann, wurde nach außiger des HachMeisters 70 Morgen Sadland, u. an Wiese u. Hude, 15 Morg. hat oft (?) 6 bis 7 Pferde u. an Rindvieh 11 st., giebt Zinß-Korn ans Hannöversche, und so wie Er meint recht gutstehe.

2. Auhagen, mit 60 Morg. u. an Wiese, u. Hude 16 Morg., hat auch wol 6 Pferde, und sein Gehöriges Horn Vieh, giebt Zinßkorn an die Supvidentour nach Stadthagen, und dem eußerlichen Umständen in Guten stande.

3. Langhorst, 60 Morg. u. an Wiese u. Hude 80 Morg. u. eben fals in gutem stande.

4. Gümmer mit 60 Morg. u. an Wieße u. Hude 18 Morg. dieser ist außgetahn, bies der Minderjährige Erbe, an nemen kan.

5. Brandiß, der Halb Meyer mit 25 Morg. u. an Wieß 1 Morg. und habe sein Außkommen.

7. Auhagen, mit 46 Morg. u. an Wießen u. Hude 17 Morg. und in Gutem stande.

8. Hadkopf, mit 24 Morg. u. an Wießen u. Hude 6 Morg. und in recht guten Umständen.

9. Teg-Meyer, mit 70 Morg. u. wieße u. Hude 20 Morg, und ebenfals in Guten umständen, bezahlet wie schon lang geschehen, den Dienst mit Geld an den von Münchhausen.

10. Tatge, mit 50 Morg. u. an Wießen 5 Morg. u. dessen Umstände, nur so hin sein sollen.

11. Widdel, mit 50 Morg. u. w Morg. Wieße, ist eben falls dienst flichtig an den von Münchhausen.

12. Türnau, mit 50 Morg. u. an Wieße, u. Hude, 14 Morg. und sol sich recht gut stehen.

13. Buß, mit 30 Morg. u. 6 Morg. Wieße u. ein Garten.

14. Der Kötter Tegtmeyer, in Eußerung, und gehören nun mero, von 14 Morg. in alles Land zum Hof, anderes ist schuldenhalber nach u. nach da von verkauft.

15. Book, mit 30 Morg. u. an Wieße 10 Morg. und dieser in guten stande.

16. Meyer, mit 26 Morg. u. an Wieße 10 Morg. und dieser in gutem stande.

17. Der ihn Gekauft hat, ist vor kurzten Gestorben, Es gehören noch in allen, zu der stätte 11 Morg. Sadt u. Garten.

18. Widdel, mit 21 Morg. in allem und Wie Sie sagen in guten Umständen.

19. Har-Kopf, der Brinksitzer u. ein Schmyedt, hat annoch 3 Morg. und daß anders Schuldenhalber verkauf.

20. Reiniking, der Krüger, mit 8 Morg. und so viel ihm bekandt im stande.

21. Gertner, der 2te Krüger, mit 10 Morg. in allen. Diese stätte ist von Gnädigster Herrschaft frey gemacht.

22. Mensching, mit 8 Morg. u. Wiese ½ Morg. u. Garten.

23. Brunß, der Hag Meister, mit 11 Morg. u. ein Garten und so viel man siehet, ordentlich.

24. Har-Kopf, nichts eigenes.

25. Daßeking, mit 1 ½ Morg. u. im übrigen nicht sonderlich.

26. Bey-Meyer, mit 16 Morg. in allen u. sol sich recht gut stehen.

27. Dan-Meyer, mit 7 Morg. u. ein Garten.

28. Bartels mit 2 Morg. u.

29. Dreweß, mit 14 Morg. u. sich übrigens recht gut stehen sol.

30. Bock, nichts eigenes.

31. Gördening, der Höcker mit 2 Morg. u. Garten.

32. Meyer, mit 19 Morg. u. Garten u. sol fleißig sein.

33. Harmening, mit 4 Morg. u. Garten u. vor kurtzen sein Hauß gebauet.

34. Senne, mit 3 Morg. u. Garten u. so hin.

35. Schwer, nichts eigenes.

36. Berg-Meyer mit 4 Morg. u. Garten.

37. Nölke, dieser ist zur Mithe auf der stätte es gehört 4 Morg. u. Garten dazu.

38. Saustmann, der 2te Schmiedt, ein Garten.

39. Höwener, ein Garten, dieser hat von gantzem Dorf eben kein gutes Zeugniß, und würden sie ihn gern loß sein.

40. Schwer, mit 3 Morg. und Garten.

41. Schweer, mit 3 Morg. u. Garten.

42. Wille, mit 13 Morg. u. Garten.

43. Krüger mit 2 Morg. u. Garten.

44. Plumer, mit 3 Morg.

45. Spier, nichts eigenes.

46. Röhr-Kasten, und eben nichts.

47. Steege, ein Garten.

48. Bülßing, ein Garten.

49. [...] ein Garten.

50. Haßemann, mit 8 Morg. u. Garten.

51. Harrendorf, nichts.

52. Hartmann mit 19 Morg. u. Garten.

53. Duhrßen, mit 10 Morg. u. Garten.

54. Bock, ein Garten.

56. Beuß, mit 23 Morg. u. Garten.

57. Stüve ein Garten.

58. Hitzemann, ein Garten.

59. Siebörger, nichts.

Die mehrsten dieser Brinksitzer haben vermöge ihrer Länderey 2 bis 4 Pferde, und da zu Handwerker, u. sonst Gehülfen ihrer die Länderey, wie Sie sagen, wurden beinahe 100 Morg. ohne Wieße u. Wiede sein; So zur Pfahrr gehörte.

Und übrigens Anmerkung: Zum Dorf Lindhorst.

Ihre Gemeine Hude ziemlich weitläuftig, u. im Hessischen, als dem eilhorster Anger u. im Dülholze, u. im Rieperholtze. Ein jeder von den dasigen Einwoner bekumt (!) jährlich aus dem Hessischen Holtze, ½ Klafter Brandtholz ohne entgelt.

Ihre Länderey überhaupt ist gut, und nahe um das Dorf belägen. Sie fahren Erde, u. bringen die anewenden auf, und düngen so dann gehörig, so viel annoch da den Sommerfrüchten, und an der Brack zu sehen, scheint daß selbe gut verarbeitet zu sein.

Ihre mersten Wiesen, an der Aue belägen, außer einige an den da zu Bequemen Orten bei dem Sadlande, hir und da, auch einige andere ihre Hude Kempe.

Ihre Sadtlandt, in freien Feldern, als die Kirchen, die Hof, und Kirch Breiten, und daß Pasche Feld. Semptliches ist so belägen daß es dem Abfluß wenig, oder gar nichts unterworffen; einige haben 5 bis 6 Morg. beisamen, und übrigens meliort, auß welche so Kämpe, wie 10 bis 12 Morg. allein haben. Böse Blumen, von keinerley art sind nicht da. In ihren Häusern und auf den Höffen scheinen alle ihre Landt instrumenta in der ordnung zu sein. An obst Bäumen, von aller art, auch so ziemlich. Die Weiden Bäume, und sonstige Hecken, sind wie man auch sieht, behuf zu maggung (?) der Häfte (?), und zum Brandt ?? Folgende Nr. als 1, 2 u. 11 geben Zähnten am Lohof, die übrigen leitliches Zins Korn hier und dahin. Dienste haben Sie schon wie ihrer wenig, oder fast gar keine getahn, und daher (?) ihren Ackerbau gut abwarten können.

An Pferden, wie Sie sagen, ein Jahr ums ander 60 bis 70 St. und an Horn Vieh wol 160 bis 70 st.“ 1775, Mai 27., Bericht über das Dorf Lindhorst, Amt Hagenburg

STAB L 2 O 4, II.

„1. Scheint mit den seinen in recht gutem stande zu sein.

2. Hat die Länderey zwar im stande, die Gebäude verfallen, die uhrsache sol sein, daß drey Coloniesten, der Hof gewieße Jahre verschrieben, und auf die reparation wol nicht gedacht.

3. Hete daß seine im Kriege, mit Rations Handlung, … wie andere unterhalten können.

4.5.6.7. Scheinen ebenfals in gutem stande zu sein.

8. dessen gut Umstände, auch willen außerhalb dem Dorfe bekandt waren.

9. Kan in guten Umständen sein, und bleiben; in dem seine Länderey gut und Nahe belägen.

10. Nur so hin.

11. Habt daß Zeugnieß, daß Er fleißig ist, und daß seine so viel möchlich im stande erhalte.

12. Auch dieser.

13. Wie bekandt nicht sonderlich.

14. Ist und bleibt in Äußerung.

15. 16. 17. u. 18. Sind, und würden, im stande allem ansehen nach verbleiben.

Die Brinksitzer.

19. Were vor wie nach so hin.

20. u. 21. Die beiden Krüge. Und sollen sich recht gut stehen.

22 bis 59. Da unter in gantzem genohmen da noch recht gute und ordentliche landt und Haußwirte sind, die so dan noch vor sich wenig Eigenes Landt zwar hetten, andere waren gehülfen der übrigen, außer Nr. 39 mit dem eben Niemand gedint were.

Außer denen Nrn. sollen noch nach Angabe des Hachmeisters, im Dorf, einige 20 Einliegers sein, die sich zum Theil mit Spinnen und sonstiger Arbeit nehren müssen.

Die Kultur der Länderey recht gut.

An Pferde und Horn nebst andern Vieh recht gut, und beides habe sich merklich vermehret. Die Gemeine Hude mit den anliegenden Nachbaern ist gut, und weitläuftig.“