2. Hannoversches Ulanen-Regiment Nr. 14

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Es handelt sich bei dieser Quelle um eine Regimentsgeschichte, wie sie in Deutschland in der Zeit nach dem Weltkrieg zu hunderten in Umlauf kamen. Sie entstand durch persönliche Erinnerungen, Gespräche mit Veteranen und durch die "Überlassung von Kriegstagebüchern und Aufzeichnungen". (S.279).

Das erklärte Ziel war es, den überlebenden Angehörigen des Regiments ein "liebes Gedenkbuch" zu werden (S.279), gleichzeitig war der perspektivische Auftrag klar: "Mögen unsere Kinder und Kindeskinder [die Regimentsgeschichte] immer wieder zur Hand nehmen und ihre Herzen an dem Bewußtsein erheben, daß auch ihr Vorfahr 14. Ulan und ein ganzer Mann war." (S.6)

Da die Druckerei, in der das Werk verlegt wurde, nicht mehr existiert und vom Autor nur ein Nachname (Mackowsky) erhalten ist, konnten die Urheberrechte nicht geklärt werden. Wer hierzu Informationen hat, wende sich bitte an die oben links abrufbare Feedback-Adresse.


Inhaltliches

Die Einheit gehörte zur 34. Kavalleriebrigade und war damit Teil der 34. Infanterie-Division, welche zusammen mit der 33. Infanterie-Division das XVI. Armeekorps bildete. Die Führung dieses Korps übernahm übrigens Generalleutnant Adolf Wild v. Hohenborn nach seiner Ablösung als preußischer Kriegsminister im Oktober 1916.

Die Regimentsgeschichte ist deshalb von besonderem Interesse, weil hier der Weg einer Einheit aus der Truppengattung nachvollzogen werden kann, die durch den Ersten Weltkrieg mit Abstand am meisten transformiert wurde. Während die nötigen Anpassungen der Infanterie und der Artillerie an das neue Kriegsbild weniger radikal waren als zumeist gedacht, wurde die Kavallerie in ihrem Selbstbild vollkommen erschüttert. Bei der Lektüre der Regimentsgeschichte sollte daher, um dem doppelten Quellenwert dieses Textes (militärhistorische Organisationsgeschichte und Erinnerungskultur) gerecht zu werden, die Leitfrage sein: a) Was genau macht der Erste Weltkrieg mit dieser Kavallerieeinheit und b) Wie wird dieser Transformationsprozess in der Regimentsgeschichte konnotiert?


Der Zeitraum umfasst den gesamten Weltkrieg. Das Werk erschien in Hannover 1932 bis 1934.

Zur Verfügung gestellt wurde es durch Herrn Matthias Böhne.

Handwerkliches

Das Buch ist in fünf broschierte Bände zerlegt, was das Scannen sehr erleichtert hat. Die untenstehenden Scans umfassen also jeweils einen der Bände; zusätzlich wurde von der LWG das Inhaltsverzeichnis vorangestellt.


Die Quelle

Inhaltsverzeichnis
I. Teil: Vorgeschichte, Kriegsjahr 1914
II. Teil: Kriegsjahre 1914, 1915
III. Teil: Kriegsjahr 1916
IV. Teil: Kriegsjahr 1917
V. Teil Kriegsjahr 1918