AG Tutorium Teil 4

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Hinweise zur Gestaltung der Anmerkungen und Literaturangaben im Handout und der Hausarbeit



Inhaltsverzeichnis

Anmerkungen und Zitate

Anmerkungen sind in Form von Fußnoten anzubringen. Die Anmerkungen sind knapp zu halten. Aufzunehmen sind die Quellenstellen, auf denen die Darstellung jeweils beruht bzw. diejenige Forschungsliteratur, auf die Sie sich gerade beziehen (d.h. der Sie folgen oder der Sie widersprechen). Die Forschungsdiskussion selbst und eigene Überlegungen sollten in der Regel im Haupttext stehen, die Fußnoten dienen primär als Beleg. Fußnoten sind als Satz zu behandeln, d.h. sie beginnen mit einem Großbuchstaben und enden immer mit einem Punkt. Wörtliche Zitate müssen im Text immer in Anführungszeichen gesetzt werden, ansonsten weist lediglich die Anmerkung auf die Tatsache der Entlehnung hin. Antike Quellen sind kursiv gedruckt zu zitieren, auch bei einem Zitat aus einer Übersetzung. Wenn Sie bestimmte, von dem/der AutorIn geprägte oder verwendete Ausdrücke oder sogar längere Passagen wörtlich zitieren, müssen Sie diese in Anführungszeichen setzen und eigene Zufügungen oder Umstellungen des Satzes in Klammern anfügen, während Sie eigene Auslassungen mit drei Punkten kennzeichnen.

Zur Zitierweise

Für die Zitierweise gelten folgende Grundanforderungen: Einheitlichkeit. Eindeutigkeit und Verständlichkeit! Der Leser muss das entsprechende Werk problemlos finden können.

Monographien

Autor (abgekürzter Vorname + Nachname oder Nachname, Vorname), Titel + ggf. Bandzahl, ggf. Reihe (ohne Herausgeber), Erscheinungsort und -jahr, ggf. Auflagenzahl hochgestellt vor der Jahreszahl + ggf. Angabe eines Neudrucks in Klammern am Schluß. Keine Angabe des Verlags o.ä.!

  • R. Günther, Einführung in das Studium der Alten Geschichte, Paderborn u.a. 2001.
  • H. Blum - R. Wolters, Alte Geschichte studieren, Konstanz 2006.
  • H.-J. Gehrke - H. Schneider (Hg.), Geschichte der Antike. Ein Studienbuch, Stuttgart ²2007.

Aufsätze in Zeitschriften

Autor (s.o.), Titel des Aufsatzes, Titel der Zeitschrift (wichtig: abgekürzt nach der Annee Philologique bzw. wenn dort nicht aufgeführt ausgeschrieben) +Jahrgang, Erscheinungsjahr, Seitenangaben (ohne ,,S.").

  • F. Kudlien, Medical Ethics and Popular Ethics in Greece and Rome, Clio Medica 5, 1970, 91-121.

Beiträge in Sammelbänden

Autor (S.O.), Titel des Beitrags, in: Name des Herausgeber/lder Herausgeber (Hg.), Titel des Sammelbands, ggf. Reihe, Erscheinungsort + -jahr, Seitenangaben.

  • C. Schnurr-Redford, Weissagung und Macht: Die Pythia, in: Th. Späth – B. Wagner-Hasel (Hg.), Frauenwelten in der Antike: Geschlechterordnung und weibliche Lebenspraxis, Stuttgart-Weimar 2000, 132-146.
  • P. Funke, Die griechische Staatenwelt in klassischer Zeit (550-336 v. Chr.), in: H.-J. Gehrke – H. Schneider (Hg.), Geschichte der Antike. Ein Studienbuch, Stuttgart-Weimar 2000, 97-162.

Lexikonartikel

Autor (s.o.), s.v. (= sub voce) + Lemma (=Stichwort), Lexikon (abgekürzt) + Bandzahl (s. Bandrücken), Erscheinungsjahr, Spaltenangabe.

  • B. Gundert, Humoralpathologie, in: K.-H. Leven (Hg.), Antike Medizin. Ein Lexikon, München 2005, 436-441.
  • V. Nutton, Medizin, in: DNP 7, 1999, 1103-1117.

Achtung: Es reicht NICHT, bei Aufsätzen nur das Lexikon und die Seitenzahl anzugeben!

Internetseiten

Wenn der/die AutorIn als Quelle für eine wissenschaftliche Arbeit vertrauenswürdig ist (was Sie vorher recherchiert haben), geben Sie den/die AutorIn, ggf. den Titel des Beitrages, ggf. die Seitenzahl und schließlich den gesamten Link an und setzen dahinter in Klammern das Datum, an dem Sie die Website aufgerufen haben, z.B.:

  • J. Maran, Archäologische Arbeiten in Tiryns: Link (28.02.2008).

Besondere Zitierweise in Fußnoten

In Fußnoten werden zusätzlich zu den o.g. Angaben noch die jeweils betreffenden Seiten genannt, also etwa:

  • C. Schnurr-Redford, Weissagung und Macht: Die Pythia, in: Th. Späth – B. Wagner-Hasel (Hg.), Frauenwelten in der Antike: Geschlechterordnung und weibliche Lebenspraxis, Stuttgart-Weimar 2000, 132-146, hier 140-146.

Wenn Sie in Ihrer Hausarbeit einen Titel Ihrer Sekundärliteratur zum ersten Mal anführen, ist ein Vollzitat anzuführen. Ab dem zweiten Auftauchen sollten Sie einen Kurztitel oder eine Kombination aus Verfasser und Erscheinungsjahr verwenden:

  • Schnurr-Redford, Pythia, 133.
  • Schnurr-Redford (2000), 133.

Antike literarische Quellen

Autor, Werktitel (im Nominativ), Herausgeber und/oder Übersetzer (It. Titelblatt),Erscheinungsort + -jahr.

  • Pausanias, Reisen in Griechenland. Gesamtausgabe in drei Bänden auf Grund der kommentierten Übersetzung v. Ernst Meyer, hg. v. Felix Eckstein, 3. vollständige Ausg., Zürich-München 1986.
  • Marcus Tullius Cicero, de legibus, lat.u. dt., hg., übers. u. erläutert v. Rainer Nickel,

Darmstadt 1994.

Im Text bzw. in den Fußnoten werden antike Quellen von Beginn an ausschließlich abgekürzt zitiert (Cic. leg. 2,65.). Die Abkürzungen hierfür finden Sie im Neuen Pauly.

Inschriften, Papyri, Münzen etc.

Die Zitierung erfolgt nach der laufenden Nummer in den jeweiligen Corpora (wie IG, CIL, RIC, P. Bremen). Wird nicht fortlaufend durchnumeriert, benutzen Sie eine Kombination aus Seitenzahl und Nummer. Die Abkürzungen dieser Corpora finden Sie im Neuen Pauly.

  • CIL V 1,1054. (= Corpus Inscriptionum Latinarum, Band V, Teilband 1, Inschrift Nr.

1054)

  • RIC VI 345 no. 12. (= Roman Imperial Coinage, Band VI, Seite 345, Münze Nr. 12)


Mehrere Verfasser bzw. mehrere Erscheinungsorte etc.

Hat ein Titel mehrere Verfasser oder mehrere Erscheinungsorte, werden diese durch Schrägstrich voneinander getrennt.Bei drei oder mehr Namen wird nur der erste Verfasser bzw. Ort + u.a. genannt.

  • N. Freytag - W. Piereth, Kursbuch Geschichte, Paderborn u.a. 2004.

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