Der mündliche Vortrag

Aus LernWerkstatt Geschichte
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- Weniger ist mehr.

- Achten Sie auf ihr Auditorium.

- Reden Sie nicht zu lange.

- Setzen Sie gezielt Medien ein.

Zu den großen Herausforderungen gehört der mündliche Vortrag, das Referat. Zu viele Fehler werden hier gemacht. Die Referenten reden zu langsam oder zu falsch, zu laut oder zu leise, ohne Intonation; sie achten nicht auf ihr Publikum. Außerdem vergessen viele Studierende, daß ein Publikum nur eine begrenzte Anzahl von Informationen aufnehmen kann. Dies bedeutet:

- nicht zu lange reden, nicht wesentlich mehr als 30 Minuten, 20 Minuten sind besser,

- nicht zu viele Details nennen, da diese ohnehin vergessen werden,

- gezielt Medien einsetzen, um die Aussagen zu unterstützen,

- für eine weitere Diskussion ein Thesenpapier vorbereiten.

Sich auf wenige, markante Informationen zu beschränken ist nicht einfach, aber sinnvoll. Sinnvoll auch deshalb, weil in einem Seminar nicht nur ein Referat gehalten, sondern über die Inhalte auch diskutiert werden sollte. Zur Unterstützung des Gesagten können Medien, also Diagramme oder Bilder eingesetzt werden. Aber auch hier sollte nicht zu viel Material verwendet werden, damit die Zuhörer Zeit genug haben, sich die Informationen anzusehen.

Es ist keineswegs übertrieben, einen „Probelauf“ zu machen, insbesondere dann, wenn Medien eingesetzt werden sollen.

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