Schlacht Minden Einfuehrung

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Die Schlacht bei Minden 1759 - Eine Einführung

Karl H. Schneider, November 2009

Inhaltsverzeichnis

I. Die Schlacht

Am 1. August 1759 stießen nördlich von Minden ca. 80.000 französische, deutsche und englische Truppen aufeinander. Sie waren in zwei großen Armeen organisiert. Auf der einen Seite stand eine französische Armee unter Marschall Contades, auf der anderen Seite eine alliierte Armee unter dem Oberfehl des braunschweigischen Herzogs Ferdinand. In beiden Armeen kämpften deutsche Soldaten: sächsische in der französischen Armee, hannoversche, braunschweigische, hessische, schaumburg-lippische und preußische in der alliierten Armee. Die französischen Truppen hatten Anfang Juli 1759 Minden eingenommen und beabsichtigten nun, das Kurfürstentum Hannover wieder zu erobern, das sie 1757 schon einmal besetzt hatten.

Nach nur wenigen Stunden war die Schlacht entschieden; die zahlenmäßig überlegenen französischen Truppen waren schlecht koordiniert und standen einem gut informierten Gegner gegenüber. Weder gelang es, die linke Flanke der alliierten Truppen aufzubrechen, noch, im Zentrum erfolgreich mit der Kavallerie anzugreifen. Im Gegenteil: Britische Grenadiere schlugen die französische Kavallerie! Dass die britische Kavallerie unter Lord Sackville nicht in den Kampf eingriff und damit eine noch größere französische Niederlage vereitelte, änderte nichts mehr an dem Ausgang der Schlacht.

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II. Der lokale und regionale Kontext

Die Schlacht bei Minden ist - anders als die meisten anderen Schlachten des 7jährigen Krieges - mehrdeutig, weil sie in unterschiedlichen Kontexten stand und entsprechend wahrgenommen wurde, bzw. immer noch wahrgenommen wird. Insofern gehört sie zu den interessantesten Schlachten, weil sie weniger aus einer kriegsgeschichtlichen, sondern mehr aus einer allgemein historischen Perspektive betrachtet und bewertet werden muss. Kaum eine andere Schlacht ist derart mit lokalen, regionalen und globalen Aspekten verknüpft wie die Schlacht bei Minden. Ihre weitgehende Vernachlässigung in der deutschen Forschung gehört zu den großen Desideraten der jüngeren Militärgeschichte.

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1. Die lokale und regionale Bedeutung der Schlacht

Die lokale Bedeutung der Schlacht besteht vor allem darin, dass die Stadt Minden und die benachbarten Dörfer Ort eine der wichtigsten, wenngleich eine aus der deutschen Erinnerungskultur weitgehend verdrängten Schlachten des Siebenjährigen Krieges war. Die globale Bedeutung wirkt damit direkt auf die lokale Bedeutung ein.

Für die Stadt selbst und die umliegenden Dörfer hatte das Ereignis direkte und indirekte Folgen, die erst in jüngster Zeit sowohl in Minden als auch in der Veranstaltung des historischen Seminars untersucht werden. Diese Folgen betreffen direkte Auswirkungen der zeitgenössischen kriegerischen Auseinandersetzungen, aber auch indirekte wie Bevölkerungsveränderungen, Verbleib von Soldaten, Veränderungen demographischer Strukturen, ökonomische Auswirkungen.

Die studentischen Arbeiten zeigen darüber hinaus, dass die lokale Ebene eng mit der regionalen verbunden war. Dies ist allein daran ablesbar, dass die Schlacht bei Minden nur Teil mehrerer zeitgleicher militärischer Auseinandersetzungen war, weshalb zuweilen auch von einer Doppelschlacht (nämlich in Kombination mit der Schlacht bei Gohfeld) die Rede ist.

Der regionale Kontext ergibt sich zudem aus der Tatsache, dass die Kriegführung regionale Voraussetzungen benötigte. Die Regionen wurden systematisch herangezogen für die Finanzierung und Logistik des Krieges. Dies bedeutete das Aufbringen von Kontributionen, die Stellung von Fuhrwerken, die Lieferung von Getreide sowie weiterer Leistungen (etwa die Bereitstellung der eigenen Wohnungen als Unterkünfte für Soldaten, Kirchen und andere öffentliche Gebäude als Lazarette etc.). Diese teils erheblichen Leistungen speziell der Bauern waren auch eine Folge davon, dass die Kriegführung die damaligen Staaten bis an die Grenze ihrer Belastungsfähigkeit heraus forderte. Der Siebenjährige bedeutete nicht nur für die beteiligten Staaten eine militärische, sondern auch eine ökonomische und finanzielle Herausforderung. Wie existentiell diese Herausforderung war, zeigt sich an den Folgen des Krieges, denn sowohl der amerikanische Unabhängigkeitskrieg als auch die Französische Revolution wurden mit ausgelöst durch die finanziellen Folgen des Krieges.

Kriegführung bedeutete eine erhebliche organisatorische Herausforderung für den Gesamtstaat, die sich auch auf der lokalen Ebene nachweisen lässt. Hierzu gehören zahlreiche Verordnungen, Patente, Edikte, die wichtige Aspekte des öffentlichen Lebens regeln sollten, wobei während des Krieges etwa die Kontrolle des Münzwesens oder der Desertion eine wichtige Rolle spielten. Nicht, dass diese Verordnungen alle befolgt wurden, aber sie zeigen die Bereiche des öffentlichen Lebens, in dem der Staat einen besonderen Handlungsbedarf sah.

Zu den lokalen Auswirkungen des Kriege gehörte auch der Stadt-Land-Gegensatz. Minden war zwar besetzt worden, aber die Schlacht selbst fand vor den Toren und Mauern Mindens statt, und die direkten Schlachteinwirkungen trafen eher die Dörfer als Minden selbst. Während die bisherige Darstellung der Schlacht sich auf das engere Ereignis selbst am 1.8. konzentriert hat, wird die weitere Bearbeitung belegen, dass Stadt und Land nicht nur Orte des Geschehens waren, sondern speziell das Land mit seinen vielen Zwangsdiensten und der Stellung der Soldaten die zentrale Ressource für die Kriegführung überhaupt darstellte.

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2. Der nationale Kontext

In der kollektiven Erinnerung Deutschlands spielt die Schlacht bei Minden bislang eine untergeordnete Rolle. Dies mag daran liegen, dass der Siebenjährige Krieg immer noch als eine Auseinandersetzung zwischen Preußen und Österreich gesehen wird, in die England und Frankreich nur mit eingriffen. Da nach 1871 eine österreichische Konzeption deutscher Geschichte weitgehend verdrängt und nach 1945 obsolet wurde, und sich gleichzeitig ab 1871 eine preußische Perspektive durchsetzte und bis heute - als kleindeutsche Konzeption - behauptet, wird der Siebenjährige Krieg weiterhin als ein eher preußischer Krieg betrachtet, in dem entsprechend die preußischen Schlachten dominieren. Minden gehört nicht dazu, weil es hier nicht um Preußens Existenz ging, sondern um die Westfalens und noch stärker Hannovers, das in Personalunion mit England verbunden war. Insofern war es eine Schlacht, die für das nordwestliche Deutschland von erheblicher Bedeutung war, verhinderte sie doch nicht nur die dauerhafte französische Besatzung des Landes, sondern auch eine entscheidende Schwächung Englands. Das wiederum hatte nicht nur Folgen für die koloniale Stellung Englands (dazu unten mehr), sondern auch für Preußens Kriegführung, denn diese war auf englisches Geld angewiesen.


Wie wenig die auf Preußen fixierte Wahrnehmung des Ereignisses die wirklichen Verhältnisse trifft, wird auch bei einem Blick auf die beteiligten Truppen deutlich. Auf beiden Seiten standen deutsche Truppen; auf französischer Seite waren es sächsische Truppen, auf alliierter Seite hannoversche, braunschweigische, hessische, schaumburg-lippische Truppen sowie ein kleines preußisches Kontingent. Der Oberbefehl lag bei einem Deutschen, Herzog Ferdinand von Braunschweig, die meisten alliierten Befehlshaber waren ebenfalls Deutsche. Diese Perspektive eines in erster Linie deutschen Ereignisses entspricht aber nicht der englischen/britischen Perspektive.


Die Schlacht zeigt zudem, dass scheinbar "nationale" Perspektiven fragwürdig werden, denn es kämpften zwar vorwiegend französische Truppen gegen vorwiegend "deutsche" Truppen, aber die französischen Truppen waren Verbündete des deutschen Kaisers, sie standen damit auf der Seite des Deutschen Reiches und kämpften formal gegen Fürsten, die sich gegen den deutschen Kaiser gestellt hatten.

3. Der globale Kontext

Wenn die Schlacht bei Minden als ein außerordentliches Ereignis bewertet wird, dann in erster Linie wegen ihrer globalen Bedeutung. Das bedeutet wiederum, eine britische Perspektive einzunehmen, denn England gelang 1759 mit der Schlacht bei Minden und der kurze Zeit später erfolgten Eroberung von Quebec ein entscheidender Durchbruch zur Weltherrschaft, "Britain became Master of the World" (Lynn). Damit wird Minden Teil einer nationalen Erfolgsgeschichte, die auch durch den Verlust der nordamerikanischen Kolonien nicht in Frage gestellt wird. Es dürfte dieser Bewertung geschuldet sein, dass die britische Perspektive die Rolle der englischen Truppen in der Schlacht besonders heraus stellt; zuweilen mag gar der Eindruck entstehen, als hätten allein englische Truppen an der Schlacht teilgenommen bzw. als hätten sie die entscheidende Rolle gespielt.

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III. Die Perspektiven

1. Die Stadt

Die erste Perspektive, die der Stadt, ist in den bisherigen Darstellungen eher eine randständige gewesen, die relativ wenig Beachtung fand. Das ändert sich erst in jüngerer Zeit. Ziel der studentischen Arbeit ist es, in zwei Bereichen neue Informationen zu sammeln. Zum einen soll die innere Organisation des Krieges anhand von Verordnungen, Edikten und Patenten analysiert werden. Dieser Untersuchungsansatz zielt darauf, zu untersuchen, wie der frühneuzeitliche Staat auf die besonderen Herausforderungen des Krieges reagierte, vor allem, wo er speziellen Handlungsbedarf sah. Dabei ist voraus zu setzen, dass normative Texte nicht reales Handeln der Bevölkerung abbilden, sondern lediglich Ziele der landesherrlichen Verwaltung wieder spiegeln. Dennoch zeigen sie, Intentionen des Staates an. Damit erlauben sie auch Einblicke in besondere Problemlagen während des Krieges.

Eine zweite städtische Perspektive fragt nach den konkreten Wirkungen des Ereignisses selbst und des Krieges insgesamt auf die Stadt. Welche Schäden richtete der Krieg in der Stadt an, durch Bombardements oder durch Nutzung seitens der Kriegsparteien, speziell durch Einquartierungen oder Belegung städtischer wie privater Objekte durch Verwundete oder normale Truppenteile? Inwieweit wurde das demographische Geschehen der Stadt durch den Krieg verändert, d.h. durch Anstieg der Sterblichkeit, Sinken der Geburtenrate oder Heiratsquote? Welche Wirkung hatte der Krieg auf das ökonomische Geschehen der Stadt? War es eine Phase des Niedergangs oder wurden Veränderungsprozesse initiiert? Diese letztere Perspektive ist aber auf eine Beobachtung längerfristiger Trends angelegt, d.h. sie kann nicht allein kurzfristige Entwicklungen berücksichtigen.


Die Stadt war zugleich ein privilegierter Rechtsraum. Die Stadtmauern dokumentierten dies bis in das 19. Jahrhundert hinein. Zu den Privilegien der Stadt gehörte persönliche Freiheit und Freiheit vor Zwangsabgaben und Zwangsdiensten, die u.a. für militärische Bedürfnisse erhoben wurden.

Im Rahmen des Krieges bedeutete dies, dass Stadtbewohner zwar auch Soldaten aufnehmen mussten, jedoch keine weiteren Dienste zu erbringen hatten. Zudem waren Bürger in der Regel keine Soldaten. Aufgrund der damaligen Kriegstechnik waren Städte auch keine Orte des Kampfes, sie wurden zwar belagert und beschossen, aber es fanden keine direkten Kämpfe in ihnen statt - von wenigen Ausnahmen abgesehen.

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2. Das Land

Die Schlacht fand nicht in der Stadt statt, sondern im ländlichen Umland, das weder dicht besiedelt war noch intensiv genutzt wurde. Gleichsam am Rande liegend, jedoch für die Aufstellung der Truppen von zentraler Bedeutung, lagen Dörfer. Beide Bereiche wurden bislang nicht oder nur ansatzweise, nämlich mit dem Blick auf die „Leiden der Bevölkerung“ untersucht.[1] Was bislang kaum berücksichtigt wurde, war die Konfiguration der vorindustriellen Landschaft, die sich in der Schlacht und ihrer Darstellung zeigte. Diese vorindustrielle Landschaft ist deshalb von Bedeutung, weil sie kurz nach dem Ende des Krieges systematisch verändert wurde - wohl auch als Folge des Krieges. Die vorhandenen, zahlreichen, Karten zur Schlacht bei Minden bieten die besondere Chance, diese Landschaft in ihrer Komplexität zu erfassen und mit den späteren Flurkarten zu vergleichen.

Eine Besonderheit dieser vormodernen Siedlungsstruktur liegt darin, dass sie eine Beziehung zwischen Stadt und Landschaft aufweist, die nach 1770 relativ schnell verändert wurde, wobei im Fall Mindens und der Festungsanlage dieser Umbau der Stadt-Land-Beziehungen sich im Vergleich zu anderen Städten um mehrere Jahrzehnte verzögerte. Gleichwohl endete die Stadt nicht an den Stadtmauern, sondern die zahlreichen genossenschaftlichen Nutzungsrechte der Stadtbewohner erfassten die umliegenden Weide-, Moor- und Ackerflächen.

Das Land war der Ort des Krieges, denn nur auf freien Flächen konnten die Schlachten des 18. Jahrhunderts geschlagen werden. Die Truppen suchten die offene Feldschlacht und mieden deshalb möglichst Siedlungen, Städte wie Dörfer. Jedoch wurden Dörfer eher als Städte von den Auswirkungen der Schlacht betroffen, da hier für den Kampf notwendige Versorgungseinrichtungen bestanden, Feldherren ihr Lager aufschlagen u.a.m. Damit war das Risiko, direkt von Kampfhandlungen betroffen zu werden, wesentlich größer als für die Stadt. Damit wird auch verständlich, weshalb in der Überlieferungsgeschichte der Dörfer die Verluste der eigenen Bewohner eine größere Rolle spielt als in der Stadt.

Dörfer trugen den Krieg aber auch in erster Linie. Dorfbewohner zahlten nicht nur Steuern für den Krieg, sondern in Form von Zwangsdiensten wurden sie für die Organisation des Krieges heran gezogen. Die an anderer Stelle darzustellenden aufwendigen Bemühungen der Kriegsparteien, nicht nur die Finanzierung des Krieges sicher zu stellen, sondern die materiellen Voraussetzungen für eine Kriegführung zu schaffen, waren von den Dorfbewohnern zu tragen.

Diese waren außerdem in weiterer, elementarer Weise an der Kriegführung beteiligt, denn sie stellten in erster Linie die Soldaten. Während im 18. Jahrhundert Stadtbewohner nur in einem geringen Umfang für den Krieg herangezogen wurden, konnten die meisten männlichen Dorfbewohner in Preußen dem Kriegsdienste seit der Einführung des Kantonsystems und der Enrollierung kaum noch entgehen. Neuere Forschungen haben gezeigt, dass dies System nicht nur in den ostelbischen, gutsherrschaftlichen Gebieten bestand, sondern auch in den westfälischen Gebieten.[2] Zwar bedeutete dies nicht, dass die etwa bei Minden kämpfenden Soldaten, sofern es sich um deutsche oder preußische Soldaten handelte, aus den benachbarten Dörfern stammten, aber aus jedem Dorf dürften Bauernsöhne in militärischen Einheiten gedient haben.

Mehr noch: Die Führungskräfte des Krieges, die Offiziere, entstammten dem Adel, der wiederum seine Machtbasis und seine ökonomischen Grundlagen auf dem Lande hatte. Preußische, auch westfälische Offiziere entstammten adeligen Familien, die Gutsherren und Grundherren waren und damit über abhängige Bauern herrschten.

Diese Hinweise zeigen, dass die Schlacht bei Minden nicht nur tatsächlich bei Minden statt, sondern dass dies „bei“ Minden auf den ländlich-agrarischen Kontext der Schlacht und der Kriegführung im 18. Jahrhundert verweist.

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3. Die Region

In den bisherigen Studien zur Geschichte der Schlacht ist die Region kaum beachtet worden. Region umfasst dabei ein sehr unterschiedliches räumliches Gebilde. Sie reicht von der Stadt mit den umliegenden Dörfern über das Fürstentum Minden, die Grafschaft Ravensberg und Westfalen bis nach Niedersachsen.

Die Bedeutung in diesem erweiterten regionalen Kontext bestand darin, dass die direkten Kriegseinwirkungen durch militärische Besatzung und damit verbundenen Kriegshandlungen endeten. Damit wurde eine längere Besatzungszeit wie im Herbst und Winter 1757/58 verhindert. Der Blick auf die Region zeigt zudem auf, dass die Schlacht eingebettet war in weitere militärische Aktionen vor und während des 1.8.1759, die sowohl als „Schlacht“, oft jedoch als „kleiner Krieg“ bezeichnet werden können. Damit eröffnet der Blick auf die regionale Komponente auch einen Blick auf weitere militärische Operationen, die uns helfen, das Bild vom Krieg im 18. Jahrhundert zu differenzieren.

Der Blick auf die Region hilft auch dabei, die Organisation des Krieges genauer zu betrachten. Die Sicherung einer funktionierenden Logistik und die Finanzierung des Krieges gehörten zu den beiden zentralen Herausforderung der Kriegführung im 18. Jahrhundert. Sie erscheinen gegenüber rein militärischen Belangen sogar als fast dominant. Ohne eine funktionierende Logistik waren die teilweise komplexen räumlichen Manöver der einzelnen größeren Verbände kaum organisierbar. Finanzen waren durchgängig knapp. Aufgrund der bei allen Kriegsparteien gängigen Praxis der systematischen Münzverschlechterung war ein erheblicher Aufwand notwendig, um die eigenen Münzsysteme zu schützen und gleichzeitig an der Münzverschlechterung partizipieren zu können.

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IV. Literatur und Quellen

Die Quellenlage zur Schlacht bei Minden ist durch eine Vielfalt gekennzeichnet, die ein studentisches Projekt teilweise überfordert. Wichtige Quellen liegen im Kommunalarchiv Minden, in den Staatsarchiven in Münster oder in Hannover. Darüber hinaus gibt es eine breite Forschungsliteratur sowohl zu regionalen wie überregionalen Aspekten. Aufgrund der Bedeutung der Schlacht für die englische Geschichte dominiert die englische Forschungsliteratur.

1. Die Schlacht bei Minden. The battle of Minden. Ein Erinnerungsbuch zum 200. Gedenktag d. Schlacht bei Minden am 1. Aug. 1759, Mindener Beiträge ; Bd. 8 (Minden: Bruns, 1959, 1959).

2. Friedrich Vormbaum, Die Schlacht bei Minden und das Gefecht bei Gohfeld am 1. August 1759 : e. schlichte Erzählung (Minden: Bruns, 1859).

3. Hans Nordsiek, ‘Immer auf der Siegerseite. Die Schlacht bei Minden 1759 - Realität und Interpretation’, 71 (1999), 139-185.

4. Frank J. McLynn, 1759 : the year Britain became master of the world (London [u.a.]: Cape, 2004).

5. Piers Mackesy, The Coward of Minden: The Affair of Lord George Sackville (London: Allen Lane, 1979), S. 279.

6. Lees Knowles, Minden and the seven years (London: Simpkin, 1914).

7. Jürgen Kloosterhuis, Bauern, Bürger und Soldaten : Quellen zur Sozialisation des Militärsystems im preußischen Westfalen 1713 - 1803. 1 Quellen. 2. Listen. 3. Regesten (Münster: Selbstverl. des NW Staatsarchiv Münster, 1992).

8. Howard Cole, Minden, 1759, 1. Aufl (London: Knight, 1972).

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  1. Erinnerungsbuch.
  2. Kloosterhuis, Bauern.
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